| G&G: Neue Anti-Glazer Proteste | |||
|
|
Der Protest gegen die Glazers geht auch in der neuen Saison unverändert weiter. Nachdem die Green & Gold Campaign am Anfang des Jahres immer mehr Zuspruch von Fans und Fanorganisationen erhalten hatte, allen voran des MUST, so scheint ein Ende des Aufbegehrens gegen Glazer und seiner Politik nicht in Sicht. Vielmehr sind die Symbole des Protests, die grün-goldenen Schals, ein fester Bestandteil bei den Anhängern der Red Devils geworden.
Zwar wurde es gegen Ende der letzten Saison in den Medien still um die Green & Gold Campaign und auch die Red Knigths, die tagelang die Headlines der großen Zeitungen beherrschten waren weniger Ziel des öffentlichen Interesses, dennoch ist der Protest an der Basis ungebrochen und auch wenn der Boykottaufruf der Saisontickets kaum Wirkung zeigte, dürfte damit das Kapitel längst nicht beendet sein. David Gill erklärte unlängst, dass der Verkauf der Saisontickets sehr zufriedenstellend verlaufe und lediglich 2.200 Karten weniger an den Mann gebracht werden konnten, so dürfte dies doch den ein oder anderen leichten Stich verursacht haben.
Manchester United Trikots vor 2005 als neuer Ausdruck des ProtestsDer Aufruf die Glazers dort zu treffen wo es sie am meisten schmerzt, nämlich in ihrem Geldbeutel, dürfte zwar noch nicht Anlass zur Sorge in Florida geben, aber immerhin, ein erster Schritt ist gemacht. Doch es soll weiter gehen, wie der Telegraph berichtet ,sollen Fangruppierungen das Spiel gegen Liverpool nutzen wollen um den Protest weiter fortzuführen und zu intensivieren. Im Fokus des Interesses liegen sämtliche Shirts die vor 2005, dem Jahr der Übernahme, von Manchester United getragen wurden. Ein weiterer symbolischer Akt, nachdem die Originalfarben von Manchester United (Newton Heath LYR FC) Einzug ins Old Trafford hielten. Kritsche Stimmen mögen an dieser Stelle vielleicht anmerken, dass es Glazer egal sein wird, ob die Fans nun Green & Gold tragen, oder ein Jersey aus den 90er Jahren, dass mag auch durchaus richtig sein und Glazer wird damit sicherlich nicht zum Verkauf bewegt. Doch eines ist gewiss, es zeigt vor allem eines, dass der Protest weiter gehen wird und schafft bei vielen Fans die notwendige Sensibilität sich mit diesem Thema auseinander zu setzen. Und am Ende ist es genau das, was wichtig ist. Das Bewusstsein der Fans und auch der Öffentlichkeit, denn Veränderungen vollziehen sich auch im Zeitalter des Internets nicht mit Lichtgeschwindigkeit sondern benötigen Zeit um zu wachsen.
|





