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Ferguson verteidigt Aufstellung
Geschrieben von: Thorsten H.    Mittwoch, 15. September 2010    Drucken E-Mail

Sir Alex Ferguson hat seine Aufstellung gegen die Glasgow Rangers beim gestrigen Champions League Auftakt vehement verteidigt. Die Aufstellung hatte vielerseits für große Verwunderung gesorgt, wechselte Ferguson doch ordentlich durch und ersetzte gleich 10 Spieler im Vergleich zum Spiel gegen Everton. Als Ausrede will der schottische Trainer dies allerdings weder verstanden wissen noch gelten lassen, denn zugleich wies er darauf hin, dass er ein sehr starkes Team auf das Feld geschickt habe.

Alex Ferguson (Foto: Austin Osuide)

Manchester United habe eben eine unglaubliche Tiefe in der Mannschaft und viele Leute vergessen bei der Kritik an der Aufstellung die Tatsache, dass sieben oder acht Spieler die gestern auf dem Platz standen den Community Shield gegen Chelsea gewonnen haben, so Ferguson weiter. Dieses Team sei in der Lage gewesen die Schotten in ihre Schranken zu weisen und das Spiel zu gewinnen. Lediglich Chris Smalling und Fabio wiesen kaum internationale Erfahrung auf, doch diese erledigten ihren Job zur Zufriedenheit des schottischen Trainers. Das Problem, so Ferguson, sei nicht die Aufstellung an sich gewesen, denn diese sei stark genug, sondern vielmehr die verbissene Verteidigung der Rangers.

Ferguson lobt Taktik der Rangers

"Wir haben mit großem Engagement und Intensität gespielt, die Spieler haben alles gegeben, aber die Rangers haben sich immer wieder gut am Strafraum formieren können." Diese Strategie ging auf und sei auch kein Unikum, denn die Art wie die Rangers auswärts antreten ist durchaus bekannt. "Man muss ihnen für diese Leistung Respekt zollen, denn ihr System war sehr schwer zu knacken." so Ferguson.

Darren Fletcher unterstützt die Entscheidung seines Trainers

Unterstützung erhält Ferguson indes von Darren Fletcher der die Aufstellung seines Trainer zu verteidigen wusste. "Wir haben uns einer sehr agilen Mannschaft gegenüber gesehen, die kampfstark war, insofern macht es keinen Unterschied wer gespielt hat." so der schottische Mittelfelspieler von Manchester United.

Auch die anderen Spieler hätten große Probleme damit gehabt die dicht gestaffelte Verteidigung der Rangers zu überwinden, so Fletcher weiter. "Sie ließen uns einfach nicht zu Flanken kommen und wenn wir eine Flanke reinbrachten warteten dort gleich drei Innenverteidiger um den Ball in Empfang zu nehmen."

Für Fletcher ist das Spiel, mit Ausnahme der Verletzung von Valencia, ohnehin abgehakt und seine volle Aufmerksamkeit gilt nun dem Spiel gegen den alten Rivalen Liverpool. "Dieses Spiel ist eines jener Spiele die man bei der Spielansetzung zuerst sucht und ich freue mich sehr auf diese Begegnung." so Fletcher. Zumal sich die Red Devils am kommenden Wochenende nicht erneut einem solchen Abwehrbollwerk gegenüber sehen dürften. 

 
 
 
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