| Sunderland - United 0-0 | |||
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Gegenüber dem Spiel gegen Bolton stellte Sir Alex Ferguson sein Team auf 5 Positionen um und diese Umstellungen hatten es durchaus in sich. Dabei waren wohl die interessantesten Veränderungen in der Verteidigung als auch im Angriff zu entdecken. Im Gegensatz zum letzten Wochenende fand sich Patrice Evra nur auf der Bank wieder, seine Rolle übernahm O'Shea der auf die linke Position rückte und damit Rafael auf der rechten Seite einen Platz in der Startelf freimachte.
In der Innenverteidigung war Rio Ferdinand nach seinem Einsatz unter der Woche gegen Valencia wieder dabei, für ihn musste Evans weichen, ergänzt durch Nemanja Vidic der die Zentrale in der Verteidigung mit Ferdinand komplettierte. Im Mittelfeld ersetzte Anderson den verletzten Giggs, wobei die Verletzung von Paul Scholes doch nicht so ernsthaft wie zunächst vermutet war und er ebenfalls in der Anfangsformation von Manchester United stand. Im Angriff gab es eine weitere Überraschung, Dimitar Berbatov saß zunächst nur auf der Bank und so vertraute Sir Alex Ferguson auf das Angriffsduo Michael Owen und Frederico Macheda. Die Partie begann dann allerdings, anders als vorgesehen mit rund 20 Minuten Verspätung aufgrund eines Wasserrohrbruchs in der Umkleidekabine von Manchester United. Sunderland beginnt starkIm Gegensatz zu Manchster United fanden die Black Cats sofort ins Spiel und begannen mit einigen schönen Offensivaktionen auf das Tor von Manchester United. Die erste Möglichkeit des Spiels eröffnete sich Sunderland in der 9. Minute als Malbranque und Brent aus dem Mittelfeld heraus eine schöne Kombination auflegten und Malbranque kurz vor dem Strafraum auf Brent ablegte der aber mit dem rechten Fuß glücklicherweise leicht verzog und das Ziel verfehlte. Doch Sunderland ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie im Spiel gegen die Red Devils überaus motiviert zu Werke gingen. Nur vier Minuten später gab es einen erneuten Warnschuß in Richtung Edwin van der Sar, der aus gut 19 Metern, geschossen von Henderson aus halbrechter Position, sein Ziel verfehlte. Manchester United tat sich in dieser Phase mehr als schwer und hatte sichtlich große Mühe einen Weg in das Spiel zu finden, geschweige denn die Offensivaktionen der Gastgeber zu limitieren. Weitere Möglichkeiten für die Black CatsEine Riesenmöglich bot sich Sunderland in der 15. Minute als Cattermole den Ball mit erschreckender Leichtigkeit durch die United Abwehr steckte und so Malbranque bediente der aus kurzer Entfernung van der Sar zu einer Klasseparade zwang. In der 36. Minute kam Sunderland erneut gefährlich vor das Tor von Manchester United. Nach einer Spieleröffnung auf der linken Seite, verlagerte Sunderland das Spiel geschickt auf rechts und Ahmed Al Muhammadi spielte aus dem rechten Halbfeld den öffnenden Pass auf Malbranque der Brent somit eine weitere Möglichkeit aus gut 18 Metern eröffnete. Manchester United ohne DruchschlagskraftVon Manchester United gab es zu diesem Zeitpunkt herzlich wenig zu berichten, denn lediglich ein geblockter Schuß von Nani aus der 14. Minute und einem Freistoß gegen Ende der ersten Hälfte, ebenfalls durch Nani, standen auf der Habenseite der Red Devils. United jedenfalls, wirkte sehr lethargisch, beinahe apathisch und so hatte Sunderland in der Schlußphase der ersten Hälfte weitere gute Gelegenheiten hier das 1-0 zu erzielen. Doch weder Zenden der aus halblinker Position am Aluminium scheiterte, noch Malbranque konnten für Sunderland das so wichtige Tor erzielen. Berbatov für Owen nach dem SeitenwechselNach dem Seitenwechsel reagierte Ferguson prompt und brachte für den blassen Owen Dimitar Berbatov. Und tatsächlich schien es zunächst so als wäre diese Einwechslung das probate Mittel gewesen um United aus dem Tiefschlaf zu rütteln. Denn nur 3 Minuten nach dem Wiederbeginn zappelte der Ball bereits im Netz von Sunderlands Tor, doch Berbatov der den Ball nach einem Schuß von Scholes über die Linie brachte wurde die Anerkennung für seinen Treffer aufgrund einer vorausgegangenen Abseitsstellung verweigert. Zwar spielte United nun bemühter, doch so richtig überzeugen konnten die Red Devils dabei nicht. Sunderland wirkte weiterhin sehr engagiert und kam zu weiteren Möglichkeiten durch Zendens Freistoß in der 63. Minute sowie Muhammadi in der 68. Minute. Auch Bent der bis zu diesem Zeitpunkt wenig vom Spiel hatte, abgesehen von ein paar erwähnenswerten Aktionen, hatte nach einer Flanke von Bardsley ebenfalls den Führungstreffer auf dem Fuß. Auf Seiten von United war es bezeichnend an diesem Nachmittag, dass der einzige Schuß aufs Tor, in der 77. Minute durch Nani, ein Distanzschuß war. Zwar hatte drei Minuten später Berabtov nach einem Zuspiel von Hernandez der inzwischen für Macheda gekomen war eine weiter Möglichkeit, doch United hatte an diesem Tag wirklich nicht den besten erwischt. Die vorletzte Gelegenheit des Spiels eröffnete sich nur 6 Minuten vor dem Ende Gyan der aus kurzer Distanz mit einer akrobatischen Einlage van der Sar testete. Beinahe wäre United noch einmal davon gekommen, denn die letzte Aktion des Spiels brachte noch einmal Aufregung im Strafraum von Sunderland als sich Bramble dem Kopfball von Vidic in der 90. Minute in den Weg warf. Manchester United nicht überzeugendInsgesamt, so muss man konstatieren, hätte Sunderland den Sieg verdient gehabt, denn United tat zu wenig im Spiel nach vorne, lies die Gäste oftmals gewähren und stand in der Defensive alles andere als sattelfest. Auch Bebe, der in der 80. Minute seine Premiere in der Premier League gab, wird sich sein Debüt wahrscheinlich anders vorgestellt haben. So wird sich auch Sir Alex Ferguson mit einem Punkt zufrieden geben müssen, denn die beste Saisonleistung der Red Devils war das Spiel gegen die Black Cats beleibe nicht, eher das Gegenteil ist der Fall.
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